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Bäume begleiten uns von klein auf. Jeder ist schon einmal auf einen Baum geklettert, und so manches Kind wünscht sich ein Baumhaus, in dem es ganz für sich sein und seinen Gedanken nachhängen kann.
Sicher habt ihr auch, so wie Felix und Christa, „euren“ Kletterbaum oder gar einen Baum zum Freund. In der Rinde so manches Baumes hat sich ein verliebtes Herz verewigt – zumindest so lange der Baum steht.
Wer in sein eigenes Haus einzieht, pflanzt neue Bäume auf sein Grundstück, eventuell auch einen ganz besonderen Baum, den „Hausbaum“.
Und alte Leute sitzen gern unter einem großen Baum, der ihnen Schatten und Kühle bietet, und unter dem sie besinnlich ihren Feier- oder Lebensabend genießen.
Aber auch noch in einem weiteren Sinne machen Bäume unser Alter sichtbar. Wie kein anderes Lebewesen verbindet er Dauer und Identität mit Wandel und Wachstum. Wie wir zählen Bäume ihre Jahre.
Sonnenraum
Gewirr aus Schwarz und Blau
und Blätterlauschen.
Adern der Zeit hin zur
Vergänglichkeit
gewachsen.
Furchen ins
Holz gerissen an
Tagen des Regens flüsternd
und ungezählt. Wasser
einer gewesenen
Eiszeit.
Verborgen
die Wurzeln.
Im Anbeginn des Abends
ein Stück von Dauer
Der Baum.