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Schloßpark Ludwigslust. © Thomas Pätzold 2007 Schloßpark Schwerin. © Thomas Pätzold 2007 © Thomas Pätzold 2007 Schloßpark Ludwigslust. © Thomas Pätzold 2007

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Geschichte der Alleen

Viele Alleen haben Bäume mit einem großen Stammdurchmesser. Sie sind sehr alt. Aber wann wurden die Alleen eigentlich „erfunden“?

In früheren Zeiten war das Reisen viel beschwerlicher als heute. Reisende konnten nur zu Fuß, mit dem Pferd oder mit einer Kutsche durch die Lande ziehen. Alleen dienten dabei als Schattenspender, zum Schutz vor Unwettern und obendrein als Orientierungshilfe.

Bevor Alleen jedoch als Straßenbegleiter entdeckt wurden, waren sie ein wichtiges Gestaltungselement in der Gartenkunst und durften in keinem Schlossgarten im französischen Stil fehlen.

In der Zeit des Barocks wurde es modern, Alleen in Gärten zu pflanzen. Und wie es der Zeitgeist wollte, wurden die Bäume in geradlinigen und rechtwinkligen Reihen gepflanzt.

 

Alleen wurde aber auch noch aus anderen Gründen angelegt:

  1. Feldherren wie Napoleon ließen Alleen anlegen, um dem marschierenden Heer bessere Bedingungen zu gewährleisten (Schutz vor Regen, Schnee, Sonne, Wind).
  2. Auch allgemein waren Beschattung und der Schutz vor Wind, Sonne und Schneeverwehungen wichtige Gründe zur Alleenanlage.
  3. Die Bäume markierten die oft unbefestigten Wege.
  4. Sie boten Feuerholz, lieferten Obst, Eicheln oder Kastanien.
 

„Unter Gartenkunst (Landschaftsgärtnerei, Gartengestaltung) versteht man die künstlerische und landschaftsarchitektonische Gestaltung begrenzter Freiräume durch Pflanzen, Wege, Anschüttungen, Planierungen, Architekturelemente, Wasserspiele oder Skulpturen.“ (Wikipedia)  

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